Die Diakonie in der Region Fulda will sich in Zukunft mit einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit in der Region zu Wort melden. Dies ist ein Ergebnis eines Workshops am 29. August im Tanner Diakoniezentrum, in dem Vertreter zahlreicher Mitgliedseinrichtungen der Arbeitsgemeinschaft Diakonischer Dienste in der Region Fulda (AGDD Fulda) sich mit Aspekten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigten.
Unter Leitung von Eckhard Lieberknecht, Pressesprecher im Diakonischen Werk von Kurhessen-Waldeck (DWKW), und Claus-Dieter Suß, Öffentlichkeitsreferent im DWKW, erörterten die Teilnehmer in verschiedenen Arbeitsgruppen die Möglichkeiten einer koordinierten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „In den Arbeitsgruppen wurde schnell deutlich, dass wir mit unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erst am Anfang unserer Möglichkeiten stehen. Wir müssen uns untereinander mehr verständigen, um der Diakonie in der Region Fulda ein größeres Gewicht zu verleihen. Unser Workshop hat uns in vielerlei Hinsicht weiter gebracht. Wir sind auf einem guten Weg", zog Pfarrer Burkhard Enners, Vorsitzender der AGDD in der Region Fulda, nach der Veranstaltung Bilanz.
Soziale Netzwerke mit im Focus
Einig waren sich die Teilnehmer, dass man zukünftig auch das Internet und die sozialen Medien wie Facebook im Blick haben muss. „Uns ist bewusst geworden, dass Jugendliche heute kaum noch via E-Mail miteinander kommunizieren, sondern sich vor allem über die sozialen Netzwerke verständigen. Und hinsichtlich des drohenden Fachkräftemangels, der auch in unserer Region schon zu merken ist, müssen wir Jugendliche schon heute mit der Arbeit der Diakonie vertraut machen. Das ist für uns eine Investition in die Zukunft" meinte Enners abschließend.
Hintergrund: Arbeitsgemeinschaft Diakonischer Dienste (AGDD)
In allen Landkreisen im Bereich des Diakonischen Werkes von Kurhessen-Waldeck bestehen Arbeitsgemeinschaften Diakonischer Dienste (AGDD). In den AGDD sind die diakonischen Träger und Einrichtungen der Region und die jeweiligen Kirchenkreise zusammengefasst. Sie vertreten gemeinsame Interessen gegenüber den Städten und Landkreisen und planen diakonische Aufgaben in der Region. Unter dem alle verbindenden Zeichen des Kronenkreuzes repräsentieren sie die Diakonie vor Ort.
Bild:
Die Teilnehmer des Workshops sind Vertreter der diakonischen Einrichtungen im Landkreis Fulda:
Tanner Diakoniezentrum
Freundeskreis Osthessen
Diakonizentrum Fulda
Evang. Kreisjugend Fulda
Diakoniestation Fulda
Diakonisches Werk Fulda
Veritas Kinder- und Altennothilfe, Tann
Evang. Altenheim Bad Salzschlirf
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